Antrieb Ehrenamt

Was wären wir ohne Menschen, die etwas für andere aus freien Stücken tun? Wir fragten Alexandra Schulte nach der Motivation für ihre ehrenamtliche Unterstützung von Herzwerk.
Sie sind eine von zahlreichen freiwilligen Helfer:innen von Herzwerk. Wie kam es dazu und seit wann sind Sie ehrenamtlich aktiv?
Ich bin seit August dieses Jahres beim Herzwerk des DRK ehrenamtlich aktiv. Ich bin zwar voll berufstätig, habe jedoch ohne eigene Kinder Zeit übrig. So reifte in mir der Wunsch, mich sozial zu engagieren. Bei der Suche im Internet bin ich auf die Seite von Herzwerk gestoßen, die mich sofort angesprochen hat.
Woher kommt Ihre Motivation, sich ehren­amtlich für Herzwerk zu engagieren?
Ich habe auf der Herzwerk-Seite erfahren, dass es viele ältere Menschen gibt, die unter Armut und Einsamkeit leiden. Ich möchte mit meinen Zeitspenden dazu beitragen, diesen Menschen das Gefühl zu vermitteln, dass es da jemanden gibt, der regelmäßig an sie denkt, Zeit mit ihnen verbringt und an den sie sich wenden können.
Haben Sie in Ihrer Familie auch ehren­amtliche Helfer:innen erlebt, die Sie ein Stück weit geprägt haben?
Ja, meine Mutter hat über längere Zeit in der Telefonseelsorge gearbeitet und stand Anrufern insbesondere in Nachtschichten am Telefon zur Verfügung. Mein Vater hat verschiedene wohltätige Organisationen finanziell unterstützt. Er hat sich bei einer dieser Organisationen im Ausland vor Ort selbst ein Bild gemacht und war von deren Arbeitsweise und Seriosität überzeugt. Dort werden Waisenkinder in eine Gemeinschaft aufgenommen, in der sie sich mit Zuwendung, Geborgenheit und Ausbildung entwickeln und entfalten können.
Herzwerk als Herzensangelegenheit – würden Sie diesen Satz unterschreiben?
Auf jeden Fall. Ehrlich gemeinte Hilfe kommt immer von Herzen. Mir tut es gut, wenn ich damit bei anderen ein Lächeln hervorzaubern kann.
Gibt es einen konkreten Herzwerk-Moment oder eine Geschichte, die Sie besonders berührt hat?
Mich hat das „Speed Dating“ zu Beginn meiner Tätigkeit berührt. Es diente dazu, dass sich neue Ehrenamtler:innen und Senior:innen untereinander kennenlernen. Dabei saß ich 9 Seniorinnen und Senioren je 6 Minuten gegenüber und durfte mich mit ihnen austauschen. Trotz der Kürze der Gespräche konnte ich einiges über ihre Lebenssituation und -geschichte erfahren. Das hat mich emotional sehr bewegt. Seitdem kümmere ich mich um einen Senioren, mit dem ich beim Kennenlernen bereits ein gemeinsames Interesse feststellen konnte, Kunstausstellungen zu besuchen. Wir haben uns anschließend eine Ausstellung im Museum Kunstpalast angesehen. Seitdem telefonieren wir regelmäßig und waren auch schon gemeinsam essen. Wir lachen viel. Ich versuche ein offenes Ohr zu haben und einfach mal zuzuhören.
Ohne Ehrenamt geht’s nicht. Was eint alle ehrenamtlichen Aktivitäten in Ihren Augen?
Ehrenamtler:innen tragen mit ihrem Engagement dazu bei, mehr soziale Wärme in unsere Gesellschaft zu bringen. Und das über den eigenen Tellerrand und über Generationen hinweg. Sie geben, ohne etwas dafür zu erwarten.
Wie drückt sich Dankbarkeit aus, wie nehmen Sie sie wahr?
Ich erkenne sie zum Beispiel an der Länge von Telefongesprächen oder daran, dass ich gefragt werde, was wir als nächstes unternehmen.

Es ist Ihnen und uns eine Ehre

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